Terminator 2 – Tag der Abrechnung

Freitag, 27. August 2010

Einigen meiner Freunde ist Hollywood-Kino ja zuwider. Ich bin da anders. Wenn ich an Hollywood denke, denke ich an Popcorn, Kino und beste Unterhaltung. Es ist einfach so: Zwar sind Hollywood-Streifen vom Niveau nicht besonders kompliziert, aber die Kunst der Unterhaltung haben die erfahrenen Produzenten und Regisseure perfektioniert. Und das gilt ganz besonders für die Filme mit Arnold Schwarzenegger. Wer wir ich in den Neunzigern aufgewachsen ist, der ist auch mit Arnie aufgewachsen. Als ich ein Kind war hatten wir die Terminator-Filme auf Videokassette und ich habe sie mir fast jedes Wochenende angesehen. Zum Glück waren meine Eltern da so liberal, dass ich das auch durfte. Geschadet hat es mir jedenfalls nicht. Aber da ich diese Filme so gut kenne, sind mit natürlich auch einige Fehler aufgefallen. Es ist klar, dass die bei einem Action-Film zuhauf vorkommen. Schließlich wird mehr Aufwand in die Effekte gesteckt, als in eine logische Story und technische Sorgfalt. Deswegen ist mein Fundus an Filmfehlern bei Terminator 2 auch besonders hoch, so dass ich daraus sicherlich einige Posts melken werde und es nicht bei diesem hier bleibt.

Computer Angaben

Fangen wir an. Es gibt eine Szene, in der sich der T-1000, dessen Schauspieler übrigens auch in Akte X mitgespielt hat, an einem Computer über John Connor informiert. Der Computer sagt ihm, dass die Eltern von John Connor unbekannt sind und er sagt ihm sein Alter. Der gewiefte Zuschauer guckt nun natürlich auf den Bildschirm des Computers und liest die Angaben selbst. Und dann fällt ihm auf, dass der Bildschirm nur beim Vater von John anzeigt, dass dieser unbekannt ist. Ich habe den Film nun nicht auf Englisch gesehen, die Videokassetten damals hatten ja immer nur die deutsche Fassung, nicht wie heute bei den DVDs. Aber ich könnte mir vorstellen, dass der Text im Originalton nicht vorgelesen wird und man den Text selbst lesen muss. Mit der deutschen Synchro macht die Szene also wenig Sinn, denn im Original erfährt der T-1000 hier, dass John der Sohn von Sarah Connor ist. Hat sich eigentlich jemals jemand gefragt, warum die Sängerin Sarah Connor so benannt wurde? Ist das nicht ein schlechtes Omen?

Fehlende Einschusslöcher

Ein anderer großer Fehler, der auch eher relaxten Zuschauern sofort auffallen dürfte, ist die Szene im Schuppen in Mexiko. Dort hält John die Jacke vom Terminator hoch und man sieht einige Einschusslöcher. Die Jacke wird gegen das Licht gehalten und man sieht die Einschusslöcher überaus deutlich. Arnie zieht die Jacke dann wieder an und die beiden verlassen den Schuppen. Man sieht ihn von hinten und plötzlich sind die Einschusslöcher verschwunden. Das ist aber noch nicht alles: Bei der Schlägerei zwischen Arnie und dem T-1000, in dem Gang hinter der Spielhalle, hat die Jacke keine Einschusslöcher. Vorher sieht man, wie der T-1000 auf Arnie schießt und dabei deutlich Einschusslöcher produziert. Später, bei der Verfolgungsjagd im Abwasserkanal kann man die Einschusslöcher wieder sehen. Das scheint also eine magische Jacke zu sein.

Nächstes Mal gehts weiter mit dem ersten Teil der Matrix-Trilogie!

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